Illusionen
Ein erweitertes Raumverständniss durch die Fläche ist anspruchsvoll und herausfordernd
zugleich.
Das Auge täuscht sich gern und ermöglicht uns so, räumliche Ordnungen und Materialien zu
sehen wo diese nur vorgetäuscht werden.
Diese Eigenschaft des Auges auszunutzen,
unterliegt einem Bündel bestimmter Fähigkeiten: Ein gutes Raumverständniss ist genauso erforderlich wie hervorragende Kenntnisse in naturalistischer Malerei. Aber auch das Wissen von Kunstgeschichte und historischer Materialkunde ist wichtig um ein überzeugendes Trompe l’Oeil zu erstellen.
Wir malen in bestimmten historischen Manieren nicht nur nach Motiven des Historismus, dem Naturalismus, dem Jugendstil oder dem Barock (gewiss die Höhepunkte der Untrennbarkeit von Architektur und Malerei). Wir malen auch eigene Motive die sich diesen Malereisprachen mit einer Selbstversändlichkeit bedienen.
Illusionsmalerei erfährt eine besondere Beliebtheit in Bädern, in engen-kleinen Räumen die optische Erweiterungen bedürfen aber auch immer dann, wenn nach einer Historisierung eines Raumes verlangt wird.
Selbstverständlich genießt auch das eine oder andere Kinderzimmer diese Vorzüge die ein Übergang vom realen Raum in eine Illusion
ermöglicht.